Samstag, 1. Juni 2013

Singapur: 2 Tage Tropenhaus

Nach langer Funkstille bin ich nun wieder in Deutschland angekommen. Dick eingemummelt sitze ich nun auf dem Sofa und friere und friere. Was ist denn hier los? Es ist doch fast Sommer! Mein Körper muss sich da erstmal wieder dran gewöhnen, ich hatte die letzten zwei Wochen über 30 Grad mit 80% Luftfeuchtigkeit. Wo es sowas gibt? Unter Anderem in...

Singapur

Von Tokyo aus ging es über Shanghai nach Singapur. Der Flughafen ist ein Traum! Wunderschön und voll mit tollen Dingen: Ein Orchideengarten, eine Areal voller Schmetterlinge, ein Kino, viele, viele Geschäfte und die größte Rutsche innerhalb eines Flughafens. Und das alles umsonst! =D




 Beim ersten Schritt aus dem Flughafen wollte ich direkt wieder umkehren. Es fühlte sich exakt so an wie in einem viel zu heißem Tropenhaus, aus dem man einfach schnell wieder raus will. 

Mit viel Gepäck quer durch Singapur und einen Berg hoch zum Hostel. Danach war ich so nass, als ob ich mich unter eine Dusche gestellt hätte. Nicht etwa weil es so anstrengend war (naja vielleicht auch ein wenig), sondern vor allem, weil sich die Luftfeuchtigkeit einfach gleich an einem niederschlägt. Im Hostelzimmer angekommen freute man sich dann über die extrem kalte Luft. Die Singapurianer lieben es nämlich im Gegensatz zu ihrer irren Hitze die Kaufhäuser oder auch alle anderen Innenräume extrem runter zu kühlen. 

In Singapur spricht man Englisch, oder besser gesagt Singlish. Singlish ist ein Mix aus Englisch und vielen, vielen anderen Sprachen, vor allem Chinesisch.Wenn man sich die Bevölkerungszusammensetzung wird auch klar wieso:

"Bevölkerung (2010): Chinesen 74,1%, Malaien 13,4%, Inder 9,2%, sonstige 3,3%" (Auswärtiges Amt: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/01-Nodes_Uebersichtsseiten/Singapur_node.html)

Und genau deshalb ist Singapur ein Mix aus vielen Kulturen und dies macht den Charme der Stadt aus. Unser Hostel war in der Nähe von Little India. Ein riesiges Areal in dem man sich wirklich wie in Indien fühlt. Etliche Curryküchen, kleine Lädchen und Tempel. Dazu etliche Menschen, die immer ein Lächeln parat haben und sich freuen, wenn sie merken, dass sie mit der deutschen Touristin richtig schön hin und her handeln können. ^.^





Gegessen wird dort übrigens mit den Händen. Meist hat man große Stahltabletts voller Reis, Brot und diversen Currys. Das wird vermatscht und mit den Händen in den Mund geschaufelt, Waschbecken stehen deshalb in jedem Restaurant parat. Wir haben dank der Hitze nur kleinen Hunger gehabt und uns deshalb nur eine Kleinigeit bestellt. Wir bekamen als einzige Gäste Besteck und merkten wie alle anderen Besucher (ausschließlich Inder) uns neugierig beobachteten, ob wir nun die Currys löffeln würden. Natürlich taten wir das nicht und aßen wie alle anderen auch mit den Händen. Mjam, soooo lecker. Soooooooooo scharf!!! =D



In Singapur gibt es natürlich auch Wolkenkratzer und eins davon ist berühmt für seine Architektur, denn es sieht aus, als ob ein Schiff auf drei Hochhäusern geparkt wurde.


Zwei Dinge kann man in Singapur wirklich toll: Essen und Einkaufen. Beides ist drinnen und deshalb lässt es sich mit der Hitze aushalten. Nach zwei Tagen in Singapur ging es dann weiter nach Malaysia. Das ist dann Thema des nächsten Blogeintrags. 

Schön wieder für euch schreiben zu können!

Eure Kirschblütenfee

Kommentare:

  1. Ach ich freu mich dass ihr wieder da seid -undso viele schöne Erlebnsise hattet.
    Wilkommen zurück im -leider kühlen - Deutschland
    LiebeGrüße Uli

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    1. Dankeschön! *bibber*

      Liebe Grüße,
      Die Kirschblütenfee

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