Sonntag, 3. März 2013

Sightseeing Japan: Akihabara & Harajuku

Heute hatte ich einen wundeschönen Tag in Tokyo, dank meiner Freundin Nobuko. Sie hat mir verschienste Dinge gezeigt und nun kann ich euch gleich drei Berichte schreiben. Wir waren nämlich in einem Maid Café und das bedarf einem eigenen Blogeintrag. Es war mit Sicherheit das Verrückteste, was ich in meinem Leben erlebt habe (und ich habe schon so einiges erlebt). Das Maid Café wird also im nächsten Beitrag genauestens beschrieben. Zudem haben wir im Kiddyland kleine Miniaturessensdinge gefunden. Die Kirschblütenfee und Miniaturessen? Ihr könnt euch vorstellen, dass ich regelrecht ausgetickt bin. ^^

Nun erst einmal zum Sightseeing:

Akihabara & Harajuku


Wir haben uns in Shibuya an der Hachikostatue getroffen; wie sehr viele andere Menschen auch. Kurzzeitig dachte ich, dass ich Nobuko nie finde, aber es hat dann doch geklappt. 


Dann ging es ab nach Akihabara und zwar mit der Yamanote Linie, die einmal im Kreis fährt und eine der wichtigsten Bahnlinien in Tokyo ist. Akihabara liegt genau am entgegengesetzten Ende vom Kreis zu Shibuya, es war also egal wie rum wir fahren und hat eine Weile gedauert. Dort angekommen wurde ich direkt vor der Bahnstation von Werbung erschlagen. Überall bunte Schilder und zig Läden. Vorallem Läden mit Elektronikbedarf: Kabel, Stecker, etc. Dazwischen Spielhallen und überall Maid Cafés. Nicht verwunderlich, dass fast nur Männer dort herum liefen. 

 
Und dann bogen wir um eine Ecke und was sehe ich? Ein Oktoberfest! Im März. In Tokyo. Zwischen Hochhäusern. Alles sehr surreal. Nix wie rein und anschauen. Es war ziemlich klein und der Großteil der Fläche bestand aus Bierbänken. Dazu ein paar Essens- und Bierstände, Ballermannmusik und tadaaa: Oktoberfest in Tokyo. Es war gut besucht und alle waren am Essen und Trinken, was mich wunderte, da das Essen extrem teuer war. Das Günstigste war eine Brezel für 400Yen (ca. 3,70€) und eine Miniportion Sauerkraut für 600Yen (ca. 5,50€). Die Ballermannmusik mitten in Japan irriterte mich immens und wir sind dann auch schnell weiter.


  An dieser Stelle lies bitte den Eintrag zum Maid Café durch (Klick mich!). Einfach zu Verrückt, um nebenbei behandelt zu werden. Aber definitiv eine Erfahrung fürs Leben! ^^

Zurück mit der Yamanotelinie nach Harajuku (eine Station von Shibuya entfernt) und los gings ins Shoppingvergnügen. Zunächst durch die Takeshita-dori. Eine kleine Straße voller Läden für junge Mädels. Sehr viele niedliche Klamotten und Accessoires, noch dazu sehr günstig. TOP! 


Bodyline ist auch dort (ein berühmter Lolitamodeladen). Und auf einmal stand ich neben einem Goldbären. Und zwar DEM Goldbären!!! Dieser machte da gerade Werbung für Haribo und deren Schulklamottenkollektion (!!!). Und wieder: Ein bisschen Deutschland in Japan. Haribo ist hier übrigens sehr beliebt, allerdings kosten die Tüten (die hier nur halb so groß sind!) grob das vierfache von unseren normalen Tüten. YAY!





In dieser Straße habe ich mir in einem Laden, in dem alles 315Yen kostet eine Haarklammer gekauft mit laaangen Bändern. Kawaii! ^-^

Nach der Takeshita-dori gelangten wir auf die Harajuku-dori. Die Straße ist groß und sehr schön. Viele teure Geschäfte sind dort ansässig (Chanel, Ralph Lauren, ...), aber auch bezahlbare Dinge sind zu finden!



Das Kiddyland befindet sich genau an dieser Straße und ist riiiiiiiiiiiesig! Darin gibt es fünf Etagen voller Merchandise Kram zu Disney, Hello Kitty, Rilakkuma, Peanuts, Lego, und vielem mehr! Allein dort kann man einen ganzen Tag verbringen.... Nobuko und ich haben dann dort Miniaturessen als Dekosets und Anhänger gefunden und haben uns wie kleine Kinder gefreut. Die Dinge sehen einfach perfekt aus und sind wirklich mini. Mich hat es sehr an meinen Schmuck erinnert und ich konnte nicht anders, als ein paar Dinge zu kaufen. Die Miniaturen werden alle von der Firma Re-Ment produziert. An dieser Stelle bitte den Eintrag zum Re-Ment (Klich mich!) lesen. 

Ich habe mir dort übrigens doch noch eine neue PASMO Hülle gekauft. Sie war einfach zu süß! =D


 Zum Mittagsessen gabe es leckere (und günstige) Nudeln! Mjam!

  Gestärkt sind wir dann noch zum Meiji Schrein gelaufen. Ich war bereits dort (s. Rückblick: Meiji Schrein) und trotzdem war es wieder wunderschön. Die große Holztore und das Schreingelände ist so friedlich und ruhig, obwohl es mitten in Tokyo ist. Ich habe dann noch eine Holzbox geschüttelt und einen Holzstab gezogen. Die Nummer die darauf steht ist dann das Gedicht, was für einen bestimmt ist. 


 











  Nun war es schon Abend und wir sind zurück nach Shibuya gefahren und haben noch Tee getrunken. Dann ging es wieder nach Hause. Erschöpft aber glücklich. Und mit vielen neuen Eindrücken.


Eure Kirschblütenfee

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